18.06.2017: Schautag Elektromobilität in Ebermannstadt

Das Thema Elektromobilität ist aktuell wie nie zuvor. Informieren Sie sich über E-Bikes und Pedelecs, E-Scooter und Elektroautos. Führende Hersteller (Renault, BMW, Nissan, Hyundai, smart, ABL) stellen aus und informieren über ihre Produkte. Erleben Sie das neue elektrisierende Fahrgefühl und die hohe Fahrdynamik.
Diskutieren Sie mit den E-Mobil-Pionieren der ersten Stunde über Fahrzeugtechnik, Lademöglichkeiten und aktuelle Batterietechnik,
die deutlich höhere Reichweiten ermöglicht.

12:30 Uhr: Eröffnung der bayerischen Klimawoche mit Landrat Dr. Hermann Ulm und Bürgermeisterin Christiane Meyer
13:30 Uhr: Vortrag Dominik Bigge: „Die Zukunft fährt elektrisch“
14:00 Uhr: Autogrammstunde mit dem Weltmeister im 1er Kunstradfahren, Lukas Kohl.
15:30 Uhr: Treffpunkt für E-Mobilisten und Interessierte

Wann:
Sonntag, 18. Juni, 10:30 – 17:30 Uhr
Wo:
Stadtwerke Ebermannstadt
Forchheimer Straße 29, 91320 Ebermannstadt

Bericht von der eRUDA, 22.-24. September 2017

Nach seiner Teilnahme an der eRUDA, einer Elektroauto-Rallye  rund um den Ammersee, hat uns Markus Dippold von seinen Erlebnissen beim monatlichen Stammtischam am 9. Oktober 2017,  in unseren Vereinsräumen berichtet.

Mit zahlreichen Fotos unterlegt konnten wir seinen lebhaften Bericht geniesen. Besonders interessant waren die Ausführungen zum Elektro-Gleiter unseres Vereinsmitglieds Michael Kellermann, der sein Fluggerät im Rahmen der eRuda im Flugbetrieb präsentierte.

Eindrucksvoll ist das auch auf Thomas Walthers Video über die eRuda 2017 zu sehen:

Nächstes Treffen 29. Mai

Das nächste Treffen des Solarmobil Vereins wird am 29.Mai stattfinden. Martin Ebner, wird sein Fahrzeug den „ecoWARRIOR“ vostellen und das weiterführende Entwicklungsprojekt der Version 2.0.
Dieses modulare Mikromobilitätsprojekt stellt sich der anschließenden Diskussionsrunde und hofft auf regen Austausch.
Gäste sind wie immer herzlich eingeladen. Der Stammtisch findet im Vereinsheim in der Schillerstr. 54 ab 19:30 Uhr statt. Im Anschluss an den Vortrag kommt man schnell mit uns ins Gespräch und
kann auch Fragen rund ums Thema E-Mobilität, Solarstrom und Akku-Speicher los werden.

Erste 350kW Ladestation steht

Die erste 350kW CCS Ladestation wurde in den USA vom Unternehmen EVgo errichtet und steht Autokonzernen zu Testzwecken zur Verfügung. Angesichts einer Absichtserklärung deutscher Autobauer, dürften diese und andere Stationen aber schon bald im öffentlichen Raum in Erscheinung treten.

Ladeleistung im Vergleich:
– Ein haushaltsüblicher Schutzkontakt-Stecker liefert 230V und je nach Absicherung 10A bis 14A Dauerlast. Damit lädt man zwischen 2 und 3,2kW – also etwa 10 bis 16km Reichweite pro Stunde
– Ein Starkstromanschluss liefert 230V auf drei Phasen bei 16A bis 32A. Man lädt zwischen 11 und 22kW pro Stunde, was 55 bis 110km Reichweite entspricht
– Bisherige CCS und CHAdeMO Schnellader lieferten 50 bis 100kW, oder 250 bis 500km Reichweite pro Stunde
– Tesla bot bis Dato mit 130kW die höchste Ladeleistung an, die etwa 650km Reichweite pro Stunde ermöglicht
– 350kW liefern theoretisch bis zu 1750km Reichweite pro Stunde, oder etwa 30km pro Minute

Die vielfache geäußerte Bitte nach noch schnelleren Ladevorgängen scheint damit langsam erfüllbar zu sein, was vor allem diejenigen freuen dürfte, die ihr Elektroauto nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können. Beim Anblick des riesigen Ladekabels kommt allerdings der Wunsch nach einer automatischen Einführvorrichtung auf:
Quelle: EVgo Webseite

Tesla arbeitet derzeit an so einem System für die neuste Generation seiner Supercharger-Ladestationen: Robo-Lader in Aktion

Auf die Frage ob diese neuen Supercharger auch eine Ladeleistung von 350kW bieten könnten, antwortete Tesla Boss Elon Musk sinngemäß: Nur 350kW? Der neue Supercharger wird doch kein Kinderspielzeug!

Wir dürfen also gespannt sein, ob wir bald einen 1MW-Lader sehen, dieser würde knapp 100km Reichweite pro Minute liefern.

Vortrag: Abrechnung Ladesystem Franken+

Einige Vereinsmitglieder werden es bereits bemerkt haben: der regionale Ladeverbund Franken+ hat ein neues Abrechnungsverfahren. Die Ladestation nahe der Stadthalle Erlangen ist bereits umgestellt.
Auf unserem nächsten Stammtisch am 6. März hören wir einen Vortrag über dieses neue SMS-Abrechnungsverfahren von einem Vertreter des Ladeverbunds.

Ich bin gespannt wie die Bepreisung, das Zugangssystem SMS und der laufende Zeittarif nach Beendung der Ladung diskutiert werden.


Quelle: www.solid.de/ladeverbund-franken/zugang.html

Was kommt 2017?

Das Jahr 2017 ist angebrochen und wird einige Veränderung mit sich bringen.

Bereits 2016 kamen reichweitenverlängerte Versionen des Nissan Leaf (von 199km auf 250km bzw. von 24kWh Akku auf 30kWh) als auch des BMW i3 (190km zu 300km bei 19kWh zu 30kWh) auf den Markt. Für den VW Golf ist ein ähnliches Update für 2017 angekündigt und Renault bewirbt bereits seit Oktober 2016 einen neuen Zoe mit bis zu 400km Reichweite (bei gestiegener Akku-Kapazität von 22kWh auf 41kWh). Für eine absolute Überraschung sorgte Hyundai mit dem IONIQ Electric, der nun als absoluter Effizienzkönig unter den regulären, rein elektrischen PKW gelten muss. Er schafft mit einem 28kWh Akku bis zu 300km – liegt also auf den ersten Blick nur relativ knapp vor dem BMW i3 – allerdings bewältigt der Hyundai dies als vollwertiger 5-Sitzer und ohne die extreme Leichtbauweise des i3.

Alle genannten Modelle sind Zeugen der stetigen Verbesserung des elektrischen Antriebs, einer effizienten Bauweise und allen voran natürlich der Akku-Entwicklung. Doch die Königsklasse der elektrischen PKW-Reichweite liegt bereits seit 2012 bei etwa 500km und wurde aufgestellt von Teslas spitzenklasse-Limousine Model S, die mit dem Model X in diesem Jahr eine SUV-Version zur Seite gestellt bekam. Diese Art der Reichweite aus der teuren Oberklasse in die bezahlbare Mittelklasse zu bringen ist die wahre Kunst, die der Elektromobilität die Tür zum Massenmarkt aufstoßen könnte. Für 2017 haben sich diesem Ziel nur zwei Autokonzerne verschrieben: Tesla selbst mit dem Model 3 und General Motors/Opel mit dem Ampera-e (siehe Grafik).

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Quelle: Opel.de – alle Reichweiten nach dem optimistischen NEFZ-Zyklus, Realisten mögen bitte (wie auch beim NEFZ-Spritverbrauch) 30% abziehen.

Dieses Jahr wird wohl durch die Markteinführung dieser beiden Autos geprägt werden, wobei der Ampera-e zu erst in die Hände der Kunden wandern dürfte. Tesla hingegen hat sich gänzlich großen Stückzahlen verschrieben. Vom Ampera-e (bzw. seinem amerikanischen Zwilling GM Bolt) dürfen wir weltweit jährlich wohl mit 30.-50.000 Exemplaren rechnen, während Teslas Ziel eine Jahresproduktion von 500.000 Fahrzeugen bis 2018 ist. Im Jahr 2020 will man sogar eine Million Elektrofahrzeuge jährlich ausliefern, während wegen ihrer Abgase gescholtene Konzerne wie VW, BMW oder Mercedes diesen Absatz frühestens in 2025 für möglich halten.

So spannend es wird diesen Markthochlauf zu beobachten – die echte Mobilitätsrevolution könnte im autonomen Fahren liegen. Man stelle sich vor: ein einfacher Druck auf das Handy genügt und zwei Minuten später hält das autonome Fahrzeug eines Dienstleisters in der Nähe und lädt zum Einsteigen ein. Es erscheint noch etwas verrückt, doch bald könnte sich der persönliche Besitz eines Fahrzeugs zu einem sentimentalen Akt entwickeln, dem keine praktische oder ökonomische Notwendigkeit gegenüber steht. Abschließend sei erwähnt, dass sowohl GM/Opel als auch Tesla eine Carsharing-Funktionalität für ihre Elektromodelle vorgesehen haben.

Vortragsfolien „Leben in der Energiewende“

Auf vielfachen Wunsch und mit Genehmigung vom Vortragenden Herwig Hufnagel, stellen wir an dieser Stelle die Folien zum Vortrag „Leben in der Energiewende“ online. Zu voller Geltung kommen die Folien natürlich erst in einem echten Vortrag, aber auch so stecken viele interessante Details und Fakten darin.

Wer hätte z.B. gedacht, dass ein Hektar Ackerfläche durch Energiepflanzen einen üblichen PKW pro Jahr zwischen 40.000km (direkte Verbrennung) und 70.000km (Umwandlung in elektrische Energie für ein Elektroauto) bewegen kann, während eine ein Hektar große PV-Anlage jährlich durchschnittlich eine Strommenge erzeugt, die ein Elektroauto für 1.250.000km antreiben kann? Das (Vortragsseite 18) und viel mehr in dieser Präsentation von Herwig Hufnagel und dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.:

Vortrag Energiewende (selbstlaufende PowerPoint-Datei)

Vortrag „Leben in der Energiewende“ am 10.10.2016

Nach einer wohlverdienten Sommerpause trafen zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste für das Vereinstreffen im Oktober zusammen. Als Referent begrüßten wir diesmal Herwig Hufnagel vom Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. mit einem Beitrag zum Thema „Leben in der Energiewende“.

Herwig Hufnagel präsentierte eine höchst Interessante Sicht auf seine Energiewende. Er zeigt sowohl die technischen, kaufmännischen und politischen Stellschrauben in eine Zukunft ohne CO2. Da der Referent auf ein Honorar verzichtete, wurden am Ende der Veranstaltung insgesamt über 100 EUR für den Rechtshilfefonds der Aarhus Konvention Initiative  gesammelt.20161010_223326_1280

Elektromobiles Ferienprogramm

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Schwer zu sagen wo die Freude größer ist! In alter Tradition hat unser Vereinsvorsitzender Peter Maier auch in diesem Jahr wieder elektrische Rundfahrten mit seinem City El durchgeführt. Die jungen Teilnehmer des Ferienprogramms „Spielmobil“ waren sichtlich begeistert. Und wer weis – in ein par Jahren rufen wir alle vielleicht ebenso begeistert autonome, elektrische Taxis um uns von A nach B bringen zu lassen.

Nächtes Treffen August

Am 1. August findet das alljährliche Grillfest des Solarmobil Vereins im Vereinsheim in der Schillerstr. 54 ab 19:30 Uhr statt.

Gäste sind wie immer herzlich eingeladen. Bei hoffentlich gutem Wetter und lauen Sommertemperaturen kommt man schnell mit uns ins Gespräch und kann auch Fragen rund ums Thema E-Mobilität, Solarstrom und Akku-Speicher los werden.

Ältester Solarmobil Verein in Deutschland